Berechnen Sie die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) — den Diskontierungssatz zur Bewertung eines Unternehmens oder Projekts (DCF). Mit der CAPM-Formel für die Eigenkapitalkosten.
| Komponente | Wert |
|---|---|
| WACC | (E/V) × Re + (D/V) × Rd × (1 − Tc) |
| CAPM (Re) | Re = Rf + β × (Rm − Rf), wobei (Rm−Rf) = Marktrisikoprämie |
| Steuervorteil durch Fremdkapital | (1 − Tc) — Zinsen mindern den steuerpflichtigen Gewinn |
Der WACC wird als Diskontierungssatz in DCF-Bewertungsmodellen (Discounted Cash Flow) verwendet — je höher das Risiko (höheres β, höhere Verschuldung), desto höher der WACC und desto niedriger der Barwert des Projekts/Unternehmens.
Der WACC ist der Diskontierungssatz, der zur Bewertung eines Unternehmens oder Investitionsprojekts nach der DCF-Methode (Discounted Cash Flow) verwendet wird. Ein niedrigerer WACC bedeutet einen höheren Barwert zukünftiger Zahlungsströme.
Gezahlte Zinsen auf Kredite mindern den steuerpflichtigen Gewinn eines Unternehmens (der Steuervorteil), sodass die tatsächlichen Fremdkapitalkosten für das Unternehmen niedriger sind als der nominale Zinssatz.
Bei börsennotierten Unternehmen wird das Beta aus der Volatilität des Aktienkurses im Verhältnis zum Markt berechnet (siehe Börsendaten). Bei privaten Unternehmen wird das Beta eines vergleichbaren börsennotierten Unternehmens verwendet, angepasst mit der Hamada-Formel für das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital.
Das hängt von der Branche und dem Risiko ab — in stabilen Branchen (Versorger, Infrastruktur) liegt der WACC oft bei 6–9 %, während er bei Technologie-/Wachstumsunternehmen 10–15 % oder mehr betragen kann.
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